August 7th, 2008 by Manbrute Fetzenstein
Dieser Beitrag ist für all die im Internet verstreuten Seelen, die auf ihrer Suche nach “Gaygallery” diesen traurigen, mangelhaft bebilderten Hafen anlaufen. Er ist ein Aufschrei der Deoptimierung, ein Fanal mit großem F für mehr Menschlichkeit in Zeiten der pornographischen Überschwemmung.
- Woran erkennt man überhaupt, dass die Männer, die in dieser Galerie abgebildet sind, schwul sind? Sind sie besonders klischeehaft angezogen, besonders aufreizend dargestellt, besonders muskulös? Entspricht die Suche nach einer “Gaygallery” denn nicht eigentlich, in der Wahrnehmung der emanzipierten Schwulen und Lesben, der Suche nach einer “Normal Gallery”? Außer natürlich, man sucht direkt nach Hardcore-Gepimpere auf Zelluloid, aber wer nach einer Galerie sucht, der sucht doch nicht direkt nach Geschlechtsverkehr, oder?
- Ist die schüchterne Suche nach “Gay Gallery” oder “Gayphotos” ein Statement gegen die Radikalisierung des unzüchtigen Schwanzfilmemarktes? Oder gilt hier eher: Mangelnde Suchmaschinenkompetenz, die den richtig dicken Lümmel verfehlt?
- Reicht Vladimir Putin wirklich aus, um bei der Google-Suche auf Platz sieben zu landen? Ist hier Raum für Indie-Pornographie - kann vielleicht sogar eine ähnliche Aufbruchsstimmung wie Mitte der 70er entstehen, in der relativ freizügige Bumsrevuen als Mittel zur Befreiung von der zwiespältigen bürgerlichen Moral salonfähig wurden, und ist damit auch der generelle Bedarf an “Feel-Good-Pornographie”, wie ich es hier vielleicht etwas untreffend formulieren möchte, gestiegen? Ist nicht mehr nur der Schwanz/Titten bzw. Schwanz/Arsch-Quotient entscheidend für die Durchschlagskraft eines erotoskopischen Erzeugnisses?
Wer sich mit dieser Materie besser auskennt und aus rein wissenschaftlichem oder marktwirtschaftlichem Interesse mit einem der oben genannten Suchbegriffe hier angekommen ist, der kann gerne bei der Beantwortung dieser - durchaus aus kulturwissenschaftlicher Sicht interessanten - Fragestellungen behilflich sein.
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Juli 31st, 2008 by Serge Krokomieder
Vor allem in den letzten Tagen wurde es klar: China sperrt Webseiten (BBC, Deutsche Welle, Amnesty sowieso grundsätzlich, quasi schon aus Gewohnheit) und erlaubt den anwesenden Journalisten keinen freien Zugang zum Internet.
Gestern erlaubte sich das IOC tatsächlich die Feigheit und Peinlichkeit, vor dem Regime in die Knie zu gehen und kleinlaut einzugestehen, dass die bisher großmäulig versprochene Freiheit nicht ihre Sache sei und es doch vollkommen ausreiche, dass für die Journalisten in Peking lediglich “sportrelevante”(?!) Seiten frei zugänglich seien. Adieu Pressefreiheit, adieu Menschenrechte, wir kannten uns kaum.
Man denkt sich: Was hat China davon, sich selbst so autoritär darzustellen, wollte die politische Führung nicht den Vorwurf, ein unfreies Land zu sein, abschütteln? Schaden sie sich so nicht selbst?
Seltsamerweise aber könnte die Rechnung aufgehen. Ich bin auf jeden Fall gespannt auf das Medienecho in den nächsten Tagen, aber im Moment scheint noch Lethargie zu herrschen und die Wahrscheinlichkeit gar nicht so gering zu sein, dass große Teile der Medienseite einfach den Schwanz einziehen und kapitulieren. Immerhin: “Die Zeit”, die mir grade ins Haus flattert, ist thematisch gut dabei, auch bei der Berichterstattung über die Gängelung der chinesischen Bevölkerung durch die Regierung, aber wie werden die Fernsehsender und Kronenzeitungen reagieren?
Und man bedenke auch, wie schnell die China-Kritik, die im Umfeld der Fackelläufe geübt wurde, wieder im Medienloch verschwunden ist. Werden die Menschenrechtsstimmen wieder versanden?
Mein Vorschlag an Amnesty und Co.: Konzentration auf knallharte Sportberichterstattung, die nach Schweiß und Hingabe riecht. Olympiarelevant dürfte jetzt ohnehin jedes Medium und jede Menschenrechtsorganisation, die etwas auf sich hält, werden. Diese Steilvorlage ungenutzt zu lassen, würde ein Signal an das Politbüro senden, sich wirklich alles erlauben zu können und längst keine ernstzunehmende Kritik mehr befürchten zu müssen, selbst wenn man sich dermaßen selbst übertrifft und das angeblich so falsche Bild eines autoritären bis totalitären Staates durch die Realität noch überzeichnet.
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Juni 20th, 2008 by Manbrute Fetzenstein
Die schönsten Wochen des Jahres: Der Ausflug mit den Jungs nach Malle. Mal wieder richtig die Chicks abchecken, Sonnenbrand, Eimersaufen und -urinieren. Einziges Problem: Dat Ding is ne Insel. Muss man hinfliegen, oder mit dem Schiff, aber das macht ja keiner. Also fliegen. Die ersten Promille schon am Flughafen abholen, aufwärmen, darf ja keine Sekunde, die man ohne seine lahme Alte verbringt, ungenutzt sein, versteht sich. Was aber, wenn einem dann das Begleitpersonal das “Shala-la-la-la-la-la-la” mies macht und mitten in der schönsten Prügelei mit irgendwelchen Engländern ein Bordverbot ausspricht?
Tja, was dann? Die liebe Bildzeitung hat in ihrem Ratgebertelegramm die Lösung. Einfach den Reiseveranstalter auf Schadensersatz anschnauzen und beim nächsten Mal nicht mehr mit Öger Tours. Denn:
Bierfahne kein Grund für Mitflug-Verbot!
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Januar 17th, 2008 by Serge Krokomieder
1. Bilder von Hitler, kommerziell erfolgreich:
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,439398,00.html
Umstrittene Entscheidung: Wiener Kunsthochschule bietet nachträgliche Immatrikulation an.
Zu diesem Thema findet nach der Sendung eine Diskussion im Forum statt. Unser Experte im Studio beantwortet Fragen wie: Muss Hitler Studiengebühren zahlen, weil sein letzter gemeldeter Wohnsitz Großdeutschland war? Wird Sienna-Braun unerschwinglich?
2. Bilder von Katzen, die wie Hitler aussehen, gratis
http://www.catsthatlooklikehitler.com

Damit ist jetzt aber auch gut. Schtritzen, Schtratz, Schtonk
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Dezember 18th, 2007 by Serge Krokomieder

Doris Bergman war verzweifelt, gerade noch dem Schicksal der verlorenen Generation entgangen, dann aber auch noch den 68-Coolnesszug freier Liebe (”Norbert war dagegen”), befreiter Büsten (”zu asymmetrisch”) und politischer Rebellion (”Individualismus muss schon sein, aber nur wenn’s alle machen”) verpasst, zweifelte sie daran, dass überhaupt jemand Anteil an ihrem Leben nimmt - kurzum: sie wusste nichts mit ihrer Zeit anzufangen.
Schließlich hatte die deutsche Post eine Idee: 30 Millionen Kilometer Draht, 200 Millionen Telefonmasten, ein günstig erworbener russischer Satellit (zwar schon längst verstummt, macht sich aber trotzdem gut auf dem Budgetantrag im Bundestag), 130000 gelangweilte Hausfrauen in die Vermittlung und fertig ist das kleine Wunder: Endlich kann Doris sich kurzentschlossen auf ein Fischbrötchen verabreden, ihren Arzt schnell mal anrufen und um Kochtipps bitten oder einfach nur mal der Welt im allgemeinen “Guten Tag” sagen. Außerdem spart sie sich den regelmäßigen Weg zum Marktplatz, da sie jetzt dank telefonischer Zeitansage nicht mehr auf die Kirchturmuhr angewiesen ist.
Bis heute haben sage und schreibe 450 Menschen in Deutschland einen Telefonanschluss beantragt, fast der Hälfte wurde bereits ein ungefährer Termin zugesagt, Doris weiß: Damit kann sie die Leere füllen, die sie tagsüber regelmäßig zwischen der Wiederholung von “Dalli, Dalli” und dem Ausmisten des Hamsterstalls überfällt, das sind nämlich doch schon eine ganze Menge Leute zum “Guten Tag” sagen, auch wenn’s nach wie vor keinen kümmert, wie Doris’ Tag ist - das sind nämlich alles Kommunisten.
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Dezember 14th, 2007 by Manbrute Fetzenstein
Aufladung wurde gegen ihn geholt. Er tötete ein Mädchen, Gebiet von Portköniglichem. “Lesen Sie und schreiben Sie Poesie, verteidigen Sie mich und dulden Sie meine Mutter. O.K? ” Ein Sommertagestraum der Liebe und der Liebe ist in diesem schlechten Land des Abnehmens dieser, nach Belutschistan zu reisen. Nordkhorassan ist die große Mitte. Obgleich dann im August ‘ man es vorzieht, inkognito zu bleiben. Ich bin nicht besorgt.
Braun… Nein! Sie sollten nicht das tun!…
Wenn es nur eine Rückkehr zu dieser Richtlinie gab, zu der Maschinerie unseres inländischen Glücks - aber ich musste sofort daran denken, dass ich, angeschlagen durch die Unzufriedenheit, bat, möglicherweise ein Wort mit Ihnen, dem merkwürdigen Herrn, I. Maul zu haben. XXXXI Rosemont: Etüde sur les antiquites. Die strichen jene Personen durch, die wirklich von gestern waren. Sie entfernten ihren Verstand und ihr eigenes Leid, um ihren Lastwagen zu verlassen, dem der Schnee schwer in die andere Seite fiel. Langsam rüttelte Poirot seinen Kopf: “Weil Sie solch ein schwer bestimmbares Geschöpf sind.”
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Dezember 11th, 2007 by Manbrute Fetzenstein
Kleine Empfehlung am Rande: In unserer Blogroll findet man seit heute ein an Nützlichkeit kaum zu überbietendes Blog von John zum Thema geistige Gesundheit. Der letzte größere Artikel beschäftigt sich mit natürlicher Hautobacht. Was natürlich ganz im Gegensatz zu Bagotos Artikel “Die Tatsachen über ölige Hautobacht” steht, welcher einen eher klinisch-dermatologischen Ansatz verfolgt. Wer hätte es gedacht: Die meisten öligen Hautobachtprodukte sind ölfrei - und als öliges Hautobachtmaß kann man sogar eine Lehmschablone benutzen! Danny und Susan Siegenthaler geben einen ziemlich ganzheitlichen Abriss über die Geschichte und richtige Ausübrung der Hautobacht, und stellen die provokante Gewissensfrage:
Deine Haut - verursachst du einen Wert oder eine Verbindlichkeit?
Wer schon immer erfahren wollte, was all die Anti-Knicke-Cremes eigentlich bewirken und wie man es schafft, auch in Zeiten der Kompliziertheit und der Schwäche des Magenfutters ein vernünftiges Hautobachtregime zu führen, der ist hier richtig. Denn das Gesicht scheuert sich schneller als man denkt - vor allem, wenn man die rassischen Unterschiede vernachlässigt, ist oft ein Pizzagesicht die Folge.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Nur Qualitätshaut-Obachtprodukte und desodorierende Mittel verwenden:
- Schibaum-Buttergesichtlotion
- Holzkohleduschefilter
- Gesicht verpackt und Haut sahnt
- Teebaumöl Knicke Reduzierer
- Hautobachtprodukte des flüssigen Sauerstoffes
- Punkthilfsmittel
- Betriebsextrakte, Wurzeln, Blumen
Im Interesse ihrer geistigen Gesundheit: Vermeiden Sie Rauchen und Spiritus.
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November 29th, 2007 by Manbrute Fetzenstein
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November 22nd, 2007 by Manbrute Fetzenstein
Guten Abend, hier ist das allgemeine deutsche Fernsehen für ungewollte Verbraucherinformation.Die Schlagzeilen:
- Fredericksburg: Galerierichter des erschwinglichen Preises diszipliniert für das Masturbating auf dem verdrahteten Pussy .
- Seattle: Zacken alleine an einem Antrieb des Filmfetts in den reizvollen Dirnen, die Schlagjobs geben
- Bosporus: Türken von eine andere verlorene Ursache und hardcore Filme gescheuert.
- Dallas: Öl in den Baß-Boot Kindern und Homosexuelleskorten
- Honduras: Geschlechtteufel trägt Abwischencreme des prada Films
- Cape Canaveral: Instrument-Galaxieglas Einschätzung der Riemenprügel
- New Jersey: Muttermilch mit Abbildungen der Geschlechteskorteservice-Geschlechtzwergfilmabbruchmädchen verwendet
Soviel zu den Schlagzeilen des heutigen Tages, wir melden uns wieder mit den 90-Uhr-Nachrichten, gleich nach unserem Servicemagazin mit dem Thema: “Aufsteigen erste Kategorie zum flachen angemessenen blanken Blondineesel”
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