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rauchschwade: Spritzfindige Bemerkungsfelder und einsame Manpower

Geschnitten Brot auf dem Standstreifen der Referenzautobahn.

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Glos im Hals, Bayern im Herzen oder: The Man Who Wasn’t There II

Februar 10th, 2009 by Serge Krokomieder

Yeah, ich habs doch gesagt!

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Glos im Hals, Bayern im Herzen oder: The Man Who Wasn’t There

September 17th, 2008 by Serge Krokomieder

Wir gratulieren Michael Glos zum Gewinn des extra für ihn geschaffenen Titels “Überflüssigster Wirtschaftsminister aller Zeiten”. Seine öffentliche Präsenz ist kleiner-gleich Null, beachtlich für dieses Ressort, das einen beschwingten Nachmittag lang sogar für Edmund Stoiber attraktiv genug zu sein schien. Selbst das Sommerloch bot kaum Platz für seine groben Konjunkturbrötchen, die nicht aufgehen wollten und dann unfertig von ihm selbst verschluckt wurden.

Nur wohin mit ihm und wer hält dann den Stuhl warm? Die CSU hat um das Wirtschaftsministerium gekämpft, jetzt kann man es ihr schlecht wieder wegnehmen. Kompetente Köpfe stehen bei der CSU aber nicht zur Verfügung, noch dazu, wo ja alle darauf warten, dass Beckstein mit zwei Maßkrügen in jeder Hand auf der Landstrasse zur Herbstdult verunglückt.

Hätte man Glos bloß zu Anfang der Großen Koalition in die Sprachförderschule geschickt wie dereinst Stoiber zu seiner Kanzlerkandidatenzeit (wo tatsächlich ganze, vom Deutschen kaum zu unterscheidende, Sätze von ihm formuliert wurden bis er dann vom Schicksal gebeutelt wieder zurück in seine alten Muster fiel). Dann dürfte er jetzt langsam für seine ersten Worte auf dem politischen Parkett bereit sein. “I bin da Michael Gloos und I hab a gands Minisderjum mid am gscheidn Edda”.

Aber bis zur Wahl lohnt sich das jetzt sicher nicht mehr. Jetzt heißt es still und leise durchzuhalten, damit die Tarnvorrichtung nicht versagt.

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Das Reich, in dem die Server niemals ruhen.

September 11th, 2008 by Serge Krokomieder

Das mittlerweile schon fast chronisch unter Rassismus Sexismus Panslawismusverdacht stehende sogenannte Satire-Blog www.rauchschwa.de fährt in seiner aktuellen Ausgabe wieder einmal ungeheuerliche Geschütze auf. Der Autor wurde angeblich wiederholt(!) Opfer russischer SPAM-Server, die ihn mit deprimierenden E-Mails, unerwünschten ICQ-Nachrichten, hinterhältiger Spyware in angeblich kostenlosen Programmen und schlechtem Geschmack auf dem Pornosektor in seinem -Zitat- “ästhetischen Wohlbefinden und grundsätzlich positivem Lebensgefühl” beleidigt hätten.

Die nicht enden wollenden Schmähungen des russian way of life unterwandern aufs übelste das Renommé des fleißigen Volkes der Spam-Künster und Rootkit-Designer auf immerhin 11 Zeitzonen.

Im weiteren sind Anklagen zu vernehmen, die den guten Geschmack weit unterwandern:

“ein ganzes Volk von inselbegabten SPAM-Autisten”

“Mailboxflüsterer mit dem Gemächt breitlings in der Wurstauslage”

“Blacklisthoudinis, die auch noch den strengsten Junkfilter vollspritzen” 

Pfui Bah will man da ausrufen, einmal mehr s…спам сексуального общения нет что оно использовало для того чтобы быть если вы слушаете к саундтрэку матрицы уверены положить некоторые брюки дальше и всосать мати yout

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Warum ist Kaugummi härter als man denkt?

August 18th, 2008 by Manbrute Fetzenstein

Nun, diese Frage lässt sich leicht mit dem Hinweis auf die Korrelation von Kaugeschmeidigkeit und Außentemperatur beantworten - Seine petrochemischen Grund- und Füllstoffe reagieren auf sinkende Temperatur mit zunehmender Härte, bis sie schließlich ganz verhärmen und hartherzig werden, vulgo: “gefrieren”. Dieser interessante Vorgang birgt einige Vorteile in sich, die Kaugummi-Genießern in Not das Haupthaar, die Gucci-Überhose bzw. den Mahagoni-Sekretär retten können:

Was tun bei Kaugummiverklebung?

  • Kleidung: Einfach in die Tiefkühltruhe und nach einigen Stunden den gefrorenen Kaugummi einfach ausbrechen.
  • Möbelstücke: Eiswürfel auflegen, bis der Kaugummi ausreichenden Härtegrad aufweist, dann mittels einer Spachtel entfernen.
  • Teppiche: Entweder ab in die Industriekühltruhe oder nach Grönland verschicken und von den dort ansässigen Teppichreinigungsspezialisten von Weltruf sachgerecht entfernen lassen.

…und wieder etwas gelernt, im Hause rauchschwade!

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Meine Fresse

Mai 1st, 2008 by Serge Krokomieder

Page Rank nur noch 1? Was ist los mit Rauchschwa.de? Wird ein Umzug von Wordpress nach Drupal nun unvermeidbar? Hat die Redaktion geschlafen? Und warum gab es hier gestern keinen Artikel zum Tod des LSD-Erfinders Albert Hofmann? Auch Geschichten von Amateur-Bunkerarchitekten in Österreich und jüngst entdeckte Spielfime auf Tele 5 liefern doch genug Material.

Also an die Arbeit, mindestens zwei Artikel folgen auf großem Fuß.

Wo ist ORF?

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Süße Rania, starker Wanja, potentes Ganja.

April 22nd, 2008 by Manbrute Fetzenstein

Deutschland im Frühling 2008. Die Suche nach dem erlösenden Superstar gestaltet sich immer schwerer, langsam läuft uns die Zeit davon. Die Suche nach einem Superstar, der Muskeln beziehungsweise Titten im Überfluss hat, der es vermag ohne pädophil oder nuttig zu wirken, die Zielgruppe von sechs bis zehn zu bedienen, auf Deutschlandtouren das Geschrei aushält, Autogramme aus drei Metern Entfernung auf Zahnspangen und Tamagotchis schreiben kann und, jetzt kommt das wichtigste - diese Mehrfachbelastung nicht durch den Griff zum Grashalm kompensieren muss. Denn Drogen und Musik, das geht nun mal gar nicht, wie es Dr. Peter Bohlen formuliert. Trotzdem: Die süße Rania und der starke Wanja griffen zum stratifizierten Ganja. Nicht ohne Grund sind sie jetzt gemeinsam angeklagt und unter Tanzarrest,  Hasch geraucht haben sie, die Lümmel! Der starke Wanja hat sich natürlich gleich mit dem Zeug verkrümelt, aber die süße Rania hat ihren Drogenexzess noch schnell unter 30.000 Watt im Sat1-Studio auskuriert und Amy Winehouse performt. Gerockt hat’s, freilich, aber um welchen Preis? Drogen und Musik: Da kommt doch normalerweise nur so Zeug wie Dr. Alban raus, der hat ja bekanntlich alle seine Hits unter Äthereinfluss geschrieben.

Merke: Besser nicht auf Drogen ins Fernsehen, da kommt nur Mist dabei raus. Siehe Ronald Schill und Reagan. Und die Suche nach dem Superstar nie aufgeben, irgendwann findet ihn jeder!

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Popeye und Lucky Luke

März 11th, 2008 by Serge Krokomieder

Lucky Luke stieg längst auf Grashalme um, auch bei Popeye bleibt die Pfeife meistens kalt. Was soll’s, echte Männer sind die beiden sowieso nicht, der eine gibt seinem Pferd nicht die Sporen sondern lieber einen Weicheinamen, der andere isst Gemüse und schmeisst die Dose dann einfach in die Umwelt, statt sie im Weichblechsack zu entsorgen. Solche Rolemodels können der Rauchergemeinde gestohlen bleiben.

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Gartengnome galore

März 7th, 2008 by Manbrute Fetzenstein

“Gnömchenmacher” nannte sich Philipp Griebel aus dem thüringischen Gräfenroda noch, als er am 10. November 1890 die erste Fuhre frischgebrannter Tonfigürchen auf den Markt warf, die gerüchtehalber amerikanischen Weihnachtskobolden nachempfunden waren. Wer konnte ahnen, dass aus den Gnomen ausgewachsene Zwerge werden würden, dass eine teutonische Terrakotta-Armee entstehen würde, die in Volumen und Kontroversität der chinesischen glatt den Rang ablaufen würde?

“Im Tal der Gera, zwischen den Bergen, liegt die Heimat von den Zwergen.”, so schallten die volkstümelnden Werbetexte quer durch Großdeutschland. Nachdem dieses aber nach dem zweiten Weltkrieg darnieder lag und die Heimat der ausgewachsenen Deutschen arg eingeschränkt worden war, fanden die Gartenzwerge eine neue: Vorgärten. Schrebergärten. Konstruktionen und gleichzeitig Helfershelfer eines Rückzugs ins Private, der die Zeit bei der Waffen-SS schnell vergessen machte.

Auf der anderen Seite des Vorhangs, unter anderem im schönen Tal der Gera, war der Gartenzwerg schnell als Inbegriff des Kleinbürgertums verboten - nur bis 1952, versteht sich, da war der neue Mensch ja bereits gescheitert, die Gartenzwergherstellung ging schließlich in die VEB Terrakotta ein.

Heute gibt es längst fröhlich bumsende Gartenzwerge, große Gartenzwergverbände, Gartenzwerge mit Bewegungsmelder, die dem unbedarften Passanten ein ruinöses “In-A-Gadda-Da-Vida” entgegenschmettern, Gartenzwerge irgendwie in postmoderne Kunst eingebunden, umfassende Pflegeanleitungen für Gartenzwerge (”Wie halte ich die Ameisen fern?”) und natürlich gibt es auch einen Gesellen, der der Grund für diesen gesamten Artikel ist: Den völlig bescheuerten Kiffergartenzwerg mit gestreifter Hose, Ganja-Brosche und Telefonschuhen.

Gartengriff Kiffergrab

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Rauchverbot: Der Neitzel, der Schmauser und die ewige Bumbl

Dezember 14th, 2007 by Manbrute Fetzenstein

Direkte Reaktion aus dem zeitlebens nicht ganz in Bayern angekommenen Franken: Die Urviecher mit ihrem Wald- und Wies’ndialekt können sich drehen und wenden wie sie wollen, der einzige, der bei uns ein Rauchverbot durchsetzen kann, ist “der Beggstein bersönlich”. Als ob dieser großevangelikale Dauerökumene jemals eine fränkische Dorfwirtschaft länger als zum Dünnbieranstisch von innen gesehn hätte - wenn die mitsamt der bayerischen Dorfgastronomie den Bach runtergeht, dann nicht, ohne dabei noch einige der frech-frivolsten und aufmüpfigsten Bonmots mit in den Tod zu reißen, die am Wirtshaustisch je gezeitigt wurden.

Analog zur Studie meines Kollegen möchte ich daher einen kleinen Abgesang veranstalten, unter dem Arbeitstitel:

Wennst bsuffm bist, gäist ham!

Ort: Heubühl oder Ebenried, Krounerwird.

Bäider: “Der Schmauser hout die Hundsgfickte! Ja baggsters? Der Schmauser hout die Bumbln!

Schmauser: “Etzert werd neibrunzt!”

Neitzel: “Halt dei Babbn, sauf dei Bäier nei in dein saudummer Kupf, sunst fallt der Schellnbam.”

Weglehner: “Neitzel, wennst bsuffm bist, gäist ham.”

Neitzel: “Was ner? Mei Wor läfft, du Schnärpfl!”

Schmauser: “Etz lassts nern hald, sunst braung mer widder an Brunzkaddler.”

Neitzel: “Debbmhaufm. Houd nu aner a Malbero?”

Dieses urige Schauspiel, das hier einfach mal salopp auf dem Höhepunkt beendet wurde, gehört bald der Vergangenheit an. Dann wird gesittet und rauchfrei Tarock gespielt und vielleicht in der eigenen Kellerbar mit Mitgliedausweis, da darf dieser Klassiker der niemals niedergeschriebenen aber immer wiederkehrenden Abende stattfinden. So lange, bis der Neitzel endgültig rausfliegt.

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Das ist keine Droge, das ist ein Blatt.

November 6th, 2007 by Manbrute Fetzenstein

“Eisen stemmen ist eine Droge. Ein Blatt ist doch keine Droge! Das ist doch Ahorn - ne, da könnte man denken, das hätte was mit Kanada zu tun - das ist jedenfalls ein schönes Blatt, keine Droge. Und wenn in diesem schönen Bundesstaat Kalifornien irgendeiner wegen des Besitzes eines Blattes verhaftet werden soll, dann ohne mich!”
Ihr Gouverneur Arnold Schwarzenegger

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