Glos im Hals, Bayern im Herzen oder: The Man Who Wasn’t There II
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Jawohl, ab in die Lore Richtung moralische Vergessenheit, mir egal, welche Klientel das anzieht, jetzt muss mal Klartext übers Web 2.0 geredet werden, es geht nur um Schmutz und Schmodder.
Die arglos schlampig formulierende Volksmundart offenbart endlich die Wahrheit über StudiVZ und Konsorten der Verzeichniswut: Studifotze, Schülerfotze, Bewerberfotze …
Danke Dialekt, Danke artikulationsfaule Gesichtsmuskeln, Danke Volksfotze
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Es ist wieder Wahlzeit. Diesmal schreckt Rauchschwade nicht zurück, eine Prognose abzugeben und dabei ausnahmsweise auch noch diesseits der Realität zu bleiben. Ohne Scheibenwischer und Kommode direkt auf den Punkt: Welches Ergebnis wird die bayerische Landtagswahl morgen bringen?
***ZENSIERT***
***ZENSIERT***
***ZENSIERT***
Seltsam: Warum hat die CSU nicht diesen Dauerbrenner wieder ausgegraben?
Ankündigung: Sollte der Fall eintreten, dass dieser Eintrag durch die Realität morgen doch verworfen wird, könnte er ‘versehentlich’ verschwinden, journalistische Ethik darf in diesem Fall nicht das Rauchschwade-Dogma der Beliebigkeit der Inhalte verletzen.
Ankündigung 2: Morgen startet auf Rauchschwade außerdem die neue Rubrik “15 Sekunden für den Populismus”, die große Anbiederungsoffensive des Rauchschwade-Politik-Netzwerks, seien Sie also dabei, wenn die Schwarte endlich wieder themenrelevant kracht und scheppert.
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Wir gratulieren Michael Glos zum Gewinn des extra für ihn geschaffenen Titels “Überflüssigster Wirtschaftsminister aller Zeiten”. Seine öffentliche Präsenz ist kleiner-gleich Null, beachtlich für dieses Ressort, das einen beschwingten Nachmittag lang sogar für Edmund Stoiber attraktiv genug zu sein schien. Selbst das Sommerloch bot kaum Platz für seine groben Konjunkturbrötchen, die nicht aufgehen wollten und dann unfertig von ihm selbst verschluckt wurden.
Nur wohin mit ihm und wer hält dann den Stuhl warm? Die CSU hat um das Wirtschaftsministerium gekämpft, jetzt kann man es ihr schlecht wieder wegnehmen. Kompetente Köpfe stehen bei der CSU aber nicht zur Verfügung, noch dazu, wo ja alle darauf warten, dass Beckstein mit zwei Maßkrügen in jeder Hand auf der Landstrasse zur Herbstdult verunglückt.
Hätte man Glos bloß zu Anfang der Großen Koalition in die Sprachförderschule geschickt wie dereinst Stoiber zu seiner Kanzlerkandidatenzeit (wo tatsächlich ganze, vom Deutschen kaum zu unterscheidende, Sätze von ihm formuliert wurden bis er dann vom Schicksal gebeutelt wieder zurück in seine alten Muster fiel). Dann dürfte er jetzt langsam für seine ersten Worte auf dem politischen Parkett bereit sein. “I bin da Michael Gloos und I hab a gands Minisderjum mid am gscheidn Edda”.
Aber bis zur Wahl lohnt sich das jetzt sicher nicht mehr. Jetzt heißt es still und leise durchzuhalten, damit die Tarnvorrichtung nicht versagt.
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Das mittlerweile schon fast chronisch unter Rassismus Sexismus Panslawismusverdacht stehende sogenannte Satire-Blog www.rauchschwa.de fährt in seiner aktuellen Ausgabe wieder einmal ungeheuerliche Geschütze auf. Der Autor wurde angeblich wiederholt(!) Opfer russischer SPAM-Server, die ihn mit deprimierenden E-Mails, unerwünschten ICQ-Nachrichten, hinterhältiger Spyware in angeblich kostenlosen Programmen und schlechtem Geschmack auf dem Pornosektor in seinem -Zitat- “ästhetischen Wohlbefinden und grundsätzlich positivem Lebensgefühl” beleidigt hätten.
Die nicht enden wollenden Schmähungen des russian way of life unterwandern aufs übelste das Renommé des fleißigen Volkes der Spam-Künster und Rootkit-Designer auf immerhin 11 Zeitzonen.
Im weiteren sind Anklagen zu vernehmen, die den guten Geschmack weit unterwandern:
“ein ganzes Volk von inselbegabten SPAM-Autisten”
“Mailboxflüsterer mit dem Gemächt breitlings in der Wurstauslage”
“Blacklisthoudinis, die auch noch den strengsten Junkfilter vollspritzen”
Pfui Bah will man da ausrufen, einmal mehr s…спам сексуального общения нет что оно использовало для того чтобы быть если вы слушаете к саундтрэку матрицы уверены положить некоторые брюки дальше и всосать мати yout
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Bis gestern war Rutger Schnepf noch ein kompromissloser, beliebter und attraktiver Kleingärtner. Heute ist einiges anders. (Gestern und heute sind in diesem Fall metaphorisch verwendet, um einen nicht exakt bestimmbaren Zeitraum einzufangen; man weiß ja: Die Mühlen des Gesetzes mahlen langsam und die Justiz trägt nicht selten die berüchtigten Rauschbrillen, wenn es um Einzelschicksale geht - manche behaupten gar, sie “saufen zu oft”.)
Die Bierfahne muss weg! Die zwei schäumenden Krüge, die bisher jedem seiner stets gerne gesehenen Gäste den Weg zu seiner Laube wiesen, müssen weg! Die weiß-blaue Kampfansage an das Eimersaufen-Verbot, die textilen 1,3 Promille, die so lange die ekelhaften Gartenzwerge der Nachbarlaube vergessen machen ließen, sie müssen weg! Wenn der Wind weht, ist es zu laut, wenn der Geschmack hochkommt, ist sie los.
“Unterlassungsklage, Selbstanzeige, einstweiliges Gepimpere!”, schäumt Schnepf, “das ist ja wohl die schönste Art, Danke zu sagen!” Aber es hilft rein gar nichts, komplett vergilbte Liebesmüh, Rutger Schnepf muss seine Bierfahne entfernen. Der bröselige Fernseher zeigt “Ferien im Genietal Auschlag”, während der verrostete Flaggenmast mit Hilfe von Hardcore-Öl auf Halbmast gezwungen wird, um schließlich komplett unterzugehen, und mit ihm ein Stück Tradition der Kolonie. Die Geschichte einer Bierfahne.
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Ein Interview mit Rondel Schwanz (geboren Lenz Dulle), Kunstkritiker an der Volkshochschule Düsseldorf.
Rauchschwade (R.de): Was ist nur los mit der deutschen Kunstszene?
R. Schwanz (R.sz): Moderne Kunst verwirrt die Menschen. Die meisten fragen sich doch beim Anblick eines zeitgenössischen Kunstwerks, ob das eine Raupe mit blauem Stachel auf dem Kopf ist oder man doch nur wieder beschnittene Schwänze beim schlumpfen vor sich hat.
R.de: Die Massenmedien scheinen aber eigentlich ein recht umfangreiches Angebot kreativer Köpfe bereitzustellen…
R.sz: Die freitagabendliche Satire zum Rückwärts Einparken steht für den Exitus des Kulturbetriebs, lediglich dümmlichstes Kabarett lässt noch ein Lächeln über die Gesichter der Stränchenköpfe spielen, die in ihren von ekelhaften Gartenzwergen mit Bewegungsmelder bewachten Gartenhäusern dekubitieren.
R.de: Oft ist es natürlich auch schwierig, als kreativer Freigeist die verdiente Anerkennung zu finden.
R.sz: Das sehe ich anders.
R.de: Fehlt es nicht an staatlich geförderten Berufsalternativen für Künstler?
R.sz: Der Strassenstrich von Dingolfing, eine Stadt, die ehemals aufgrund ihrer immensen Bedeutung in der bildenden Kunst auch als das deutsche Silikontal bekannt war, wimmelt heute mit Recht von gescheiterten Aktionskünstlerinnen, die aufgrund ihrer verlebten Kettenraucherhaut von den mautflüchtigen Fernfahrern mithin als bumsende Omas runtergemacht werden. Die Gedanken an reizvolle bumsende Mädchen an den Ausfallstrassen sind längst in weite Ferne gerückt, diese echten Männer müssen saufen und an Bienen mit dicken Titten denken, um willig zu bleiben, ihre LKW-Ladung an Brotzeitbrettchen von Odessa nach Zwolle zu bringen! Aber ich schweife ab…
R.de: Letzte Frage: Sie haben Kritik an zeitgenössischer Kunst anklingen lassen. Brauchen wir ein Revival politischer Kunst oder zumindest rauschartiger Sinneseindrücke, die sich als explosive Auflehnung gegen das Establishment verstehen?
R.sz: Die ehemaligen Großmeister der Psychedelic Art bringen nicht mal mehr einen Slip in Gräfenroda ins Rutschen. Kunst ist unsexy wie nie.
R.de: Herr Schwanz, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.
Das Interview führte Severin Maut (Praktikant bei rauchschwa.de seit August 2008)
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Achtung, liebe Grenzgänger unter den Rauchern!
In den beliebten Coffeeshops in Amsterdam und gefühltem Umland herrscht ab sofort zum Schutze der Gesundheit Rauchverbot. Das gilt allerdings nur für den kondensatausdünstenden Tabak, das feine Cannabis ist davon nicht betroffen. Also, damit das klar ist: Wenn hier noch ein einziger von euch Pfeifenköpfen mit einer Mische im Dübel erwischt wird, dann ist der Laden dicht! Schalten sie also wieder ein, wenn es das nächste Mal heißt: Das riecht doch ganz unverkennbar nach Tabak, meine Herren - ab aufs Revier und 200 Euro blechen!
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Die Internetszene kultiviert ihre eigenen höfischen Regeln. Warum für einen Backlink eine Dankesmail schreiben oder einen Gegenlink spendieren, wenn man sich auch ohne Aufwand direkt mit Finanzen in die Tasche bedanken kann?
Der freundliche Klick auf die Google-Ads des gesichtslosen Freundes im Internet, den man noch nie im Leben gesehen hat, macht’s möglich. Je nach Dankbarkeit aktiviert die Maus im Vorübergehen auch gerne mal mehrere gesponserte Links und zeigt so diskret und renditestark Hochachtung und Repekt vor der oft prekären Finanzlage der Blogschreiber und Ratgeberautoren im Netz.
Rauchschwade enthält keine Ads, nur so können wir sicherstellen, jetzt nicht als plumpe Absahner dazustehen und die Ernsthaftigkeit dieses Rates fraglich erscheinen zu lassen. Aber unser Rat lautet klar: Dankt allen sympathischen Autoren auf euren Lieblingsseiten ruhig regelmäßig mit dem Klick ins Blaue. Kostes nichts, kurbelt die Wirtschaft an und macht Spaß, wenn man weise wählt.
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Die schönsten Wochen des Jahres: Der Ausflug mit den Jungs nach Malle. Mal wieder richtig die Chicks abchecken, Sonnenbrand, Eimersaufen und -urinieren. Einziges Problem: Dat Ding is ne Insel. Muss man hinfliegen, oder mit dem Schiff, aber das macht ja keiner. Also fliegen. Die ersten Promille schon am Flughafen abholen, aufwärmen, darf ja keine Sekunde, die man ohne seine lahme Alte verbringt, ungenutzt sein, versteht sich. Was aber, wenn einem dann das Begleitpersonal das “Shala-la-la-la-la-la-la” mies macht und mitten in der schönsten Prügelei mit irgendwelchen Engländern ein Bordverbot ausspricht?
Tja, was dann? Die liebe Bildzeitung hat in ihrem Ratgebertelegramm die Lösung. Einfach den Reiseveranstalter auf Schadensersatz anschnauzen und beim nächsten Mal nicht mehr mit Öger Tours. Denn:
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