Süße Rania, starker Wanja, potentes Ganja.
Deutschland im Frühling 2008. Die Suche nach dem erlösenden Superstar gestaltet sich immer schwerer, langsam läuft uns die Zeit davon. Die Suche nach einem Superstar, der Muskeln beziehungsweise Titten im Überfluss hat, der es vermag ohne pädophil oder nuttig zu wirken, die Zielgruppe von sechs bis zehn zu bedienen, auf Deutschlandtouren das Geschrei aushält, Autogramme aus drei Metern Entfernung auf Zahnspangen und Tamagotchis schreiben kann und, jetzt kommt das wichtigste - diese Mehrfachbelastung nicht durch den Griff zum Grashalm kompensieren muss. Denn Drogen und Musik, das geht nun mal gar nicht, wie es Dr. Peter Bohlen formuliert. Trotzdem: Die süße Rania und der starke Wanja griffen zum stratifizierten Ganja. Nicht ohne Grund sind sie jetzt gemeinsam angeklagt und unter Tanzarrest, Hasch geraucht haben sie, die Lümmel! Der starke Wanja hat sich natürlich gleich mit dem Zeug verkrümelt, aber die süße Rania hat ihren Drogenexzess noch schnell unter 30.000 Watt im Sat1-Studio auskuriert und Amy Winehouse performt. Gerockt hat’s, freilich, aber um welchen Preis? Drogen und Musik: Da kommt doch normalerweise nur so Zeug wie Dr. Alban raus, der hat ja bekanntlich alle seine Hits unter Äthereinfluss geschrieben.
Merke: Besser nicht auf Drogen ins Fernsehen, da kommt nur Mist dabei raus. Siehe Ronald Schill und Reagan. Und die Suche nach dem Superstar nie aufgeben, irgendwann findet ihn jeder!
Posted in Schall und Rauch zum Broterwerb, Bopkultur | 1 Comment