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rauchschwade: Spritzfindige Bemerkungsfelder und einsame Manpower

Geschnitten Brot auf dem Standstreifen der Referenzautobahn.

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Äpfel vs. Birnen #2 - Nakhla Shishatabak vs. Makla Kautabak

August 22nd, 2008 by Serge Krokomieder

Nach langer Abstinenz hier nun endlich der zweite Teil des großen Äpfel und Birnen Vergleichs. Diesmal Nakhla Shishatabak, der wohl bekannteste Wasserpfifftabakhersteller aus Ägypten gegen Makla, den Kautabak aus dem belgischen Königreich. Es wird ein harter Kampf auf allen Ebenen, nie waren sich zwei Tabakprodukte so nah und doch so fern.

1. Herkunft

Nakhla stammt aus der arabischen Republik Ägypten, Makla aus der Monarchie Belgien. Belgien wird zerrieben durch die Animosität der Wallonen und Flamen und hält nur durch den internen Kitt der Monarchie und den externen Druck der EU zusammen statt in viele Stücke zu zerspringen. Außerdem würde ein derartiger Failed State im Herzen Europas auch unkontrollierbaren, mutmaßlich negativen, Einfluss auf die eingebürgerte Bezeichnung Benelux-Staaten haben. Flanewalux klingt ein bißchen nach Karneval, würde sich aber trotzdem nur schwer durchsetzen. Ägypten dagegen ist eine arabische Republik mit langer Kulturgeschichte und autoritären Zügen, dafür aber das einzige Land, das jeder ABC-Schütze auf seinem linierten Erstklässlerpapier schon allein dafür schätzt, dass es alle drei Kleinbuchstaben mit Unterlänge, nämlich g, y und p hintereinander aufweist, was auch unter Wörten im allgemeinen eine absolute Seltenheit ist, ein klarer Favorit der Typographen. Eine der Hauptdienstleistungen, die ägyptische Gefängnisse auch für ausländische Interessenten anbieten, ist die Folter, daher Buh für Ägypten und Juhuu für Belgien.

2. Selbstdarstellung

Die offizielle Makla-Internetseite war auf die Stelle nicht aufzutreiben, die Nakhla-Seite (nakhla.com) strotzt dagegen vor Kraft und schildert die Geschichte: “The dream and emblem of that project cherished by the head of the IBIARY’S Family, was the propagation of this products at level of the small town”. Nakhla räumt ab.

3. Geschmack

Shishatabak schmeckt nicht übel, wem’s schmeckt, Kautabak schmeckt nicht übel, wem’s schmeckt, unentschieden.

4. Sorten

Makla bietet verschiedene Sorten an im einstelligen Bereich, Nakhla dagegen weit im zweistelligen.

5. High

Nakhla Shishatabak tief einatmen und man wird duselig. Makla dagegen ist stark, sehr stark und rückt einem die Birne ganz schön zurecht, wenn man es nicht gewöhnt ist. Die richtige Rauschwade kriegt man also beim Makla hinters Schienbein.

6. Konsumform

Nakhla in die Pfeife, Makla in die Fresse. Makla benötigt also keine Accessoires, dafür einen Punkt für die Mobilität. Shishatabak benötigt Zubehör, findet oft im schönen Ambiente statt und hat einen enormen Vertrauensvorsprung und Verbreitungsgrad bei selbsternannten coolen Kids. Dagegen ist Kautabak mit dem Gedanken an schmutzige Containerverladestationen verbunden, für den Nakhla-Shisha-Lifestyle also auch einen Punkt.

Das macht einen im Diplomatenkoffer über die Grenze geschmuggelten Endpunktestand von 4:4, wohl bekomm’s.

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Warum ist Kaugummi härter als man denkt?

August 18th, 2008 by Manbrute Fetzenstein

Nun, diese Frage lässt sich leicht mit dem Hinweis auf die Korrelation von Kaugeschmeidigkeit und Außentemperatur beantworten - Seine petrochemischen Grund- und Füllstoffe reagieren auf sinkende Temperatur mit zunehmender Härte, bis sie schließlich ganz verhärmen und hartherzig werden, vulgo: “gefrieren”. Dieser interessante Vorgang birgt einige Vorteile in sich, die Kaugummi-Genießern in Not das Haupthaar, die Gucci-Überhose bzw. den Mahagoni-Sekretär retten können:

Was tun bei Kaugummiverklebung?

  • Kleidung: Einfach in die Tiefkühltruhe und nach einigen Stunden den gefrorenen Kaugummi einfach ausbrechen.
  • Möbelstücke: Eiswürfel auflegen, bis der Kaugummi ausreichenden Härtegrad aufweist, dann mittels einer Spachtel entfernen.
  • Teppiche: Entweder ab in die Industriekühltruhe oder nach Grönland verschicken und von den dort ansässigen Teppichreinigungsspezialisten von Weltruf sachgerecht entfernen lassen.

…und wieder etwas gelernt, im Hause rauchschwade!

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Meditationen zur Gay-Gallery

August 7th, 2008 by Manbrute Fetzenstein

Dieser Beitrag ist für all die im Internet verstreuten Seelen, die auf ihrer Suche nach “Gaygallery” diesen traurigen, mangelhaft bebilderten Hafen anlaufen. Er ist ein Aufschrei der Deoptimierung, ein Fanal mit großem F für mehr Menschlichkeit in Zeiten der pornographischen Überschwemmung.

  • Woran erkennt man überhaupt, dass die Männer, die in dieser Galerie abgebildet sind, schwul sind? Sind sie besonders klischeehaft angezogen, besonders aufreizend dargestellt, besonders muskulös? Entspricht die Suche nach einer “Gaygallery” denn nicht eigentlich, in der Wahrnehmung der emanzipierten Schwulen und Lesben, der Suche nach einer “Normal Gallery”? Außer natürlich, man sucht direkt nach Hardcore-Gepimpere auf Zelluloid, aber wer nach einer Galerie sucht, der sucht doch nicht direkt nach Geschlechtsverkehr, oder?
  • Ist die schüchterne Suche nach “Gay Gallery” oder “Gayphotos” ein Statement gegen die Radikalisierung des unzüchtigen Schwanzfilmemarktes? Oder gilt hier eher: Mangelnde Suchmaschinenkompetenz, die den richtig dicken Lümmel verfehlt?
  • Reicht Vladimir Putin wirklich aus, um bei der Google-Suche auf Platz sieben zu landen? Ist hier Raum für Indie-Pornographie - kann vielleicht sogar eine ähnliche Aufbruchsstimmung wie Mitte der 70er entstehen, in der relativ freizügige Bumsrevuen als Mittel zur Befreiung von der zwiespältigen bürgerlichen Moral salonfähig wurden, und ist damit auch der generelle Bedarf an “Feel-Good-Pornographie”, wie ich es hier vielleicht etwas untreffend formulieren möchte, gestiegen? Ist nicht mehr nur der Schwanz/Titten bzw. Schwanz/Arsch-Quotient entscheidend für die Durchschlagskraft eines erotoskopischen Erzeugnisses?

Wer sich mit dieser Materie besser auskennt und aus rein wissenschaftlichem oder marktwirtschaftlichem Interesse mit einem der oben genannten Suchbegriffe hier angekommen ist, der kann gerne bei der Beantwortung dieser - durchaus aus kulturwissenschaftlicher Sicht interessanten - Fragestellungen behilflich sein.

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Enteilte Partner - Apfel-Titten und Gewürzkontor der DBirnen vom Straßenstrich Dingolfing

August 4th, 2008 by Serge Krokomieder

Dieser Mensch wohnt hier nicht mehr. Bitte rufen Sie auch nicht wieder an!

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